Mietvertragsbedingungen

  1. Die Mietzeit beginnt an dem zwischen den Parteien vereinbarten Tag mit der Übergabe der Maschine an den Mieter oder dessen Beauftragten. Wird die Maschine versandt, beginnt die Mietzeit mit dem Zeitpunkt der Übergabe an den Frachtführer. Wird die Mietsache nicht an dem vereinbarten Tage abgenommen, so beginnt die Mietzeit an diesem Tage. Die Mietzeit endet mit dem Tage der Rückgabe oder bei Versendung mit dem Eintreffen der Mietsache auf dem Lagerplatz des Vermieters. Gerätefreimeldung schriftlich oder telefonisch an Mietbüro MZH Hochhut.
  2. Die Versendung der Mietsache erfolgt auf Kosten und Gefahr des Mieters, ab Lager Ffm. Erschwerte Anlieferung / Abholung und Wartezeiten werden gesondert berechnet. Mietpreis pro Tag bei einschichtigem Betrieb (bis 8 Std.)
  3. Für die Berechnung der Tagesmiete werden acht Arbeitsstunden zugrundegelegt. Werden acht Stunden je Arbeitstag überschritten, so erfolgt die Berechnung einer zweiten und nach sechzehn Stunden einer dritten Tagesmiete. Die volle Tagesmiete ist auch dann zu zahlen, wenn die normale Arbeitszeit nicht ausgenutzt wird. Die Zeit für Wartungs- und Pflegearbeiten kann bei der Mietzeit nicht abgezogen werden. Die Zeit für durch normalen Verschleiß notwendige Reparaturen wird zur Mietzeit gerechnet, sofern die Reparaturzeit unter acht Stunden liegt. Fällt eine Maschine durch normalen Verschleiß länger als acht Stunden aus, so ist der Mieter insoweit von der Pflicht zur Zahlung der Miete frei, es sei denn, er hat den Defekt dem Vermieter nicht unverzüglich angezeigt.
  4. Der Mieter hat für ordnungsgemäße Verwahrung und sachgemäße Wartung und Pflege der Mietsache Sorge zu tragen. Zeigt sich an der Mietsache ein Defekt, so hat er den Vermieter unverzüglich mündlich oder fernmündlich zu benachrichtigen und den Defekt außerdem auch sofort schriftlich anzuzeigen. Reparaturen erfolgen nur durch den Vermieter bzw. dessen Beauftragten. Der Vermieter kann dem Mieter jedoch gestatten, die Mietsache selbst zu reparieren. Im Falle eines Defektes ist der Mieter verpflichtet, eine gleichartige Ersatzmaschine anzunehmen.
  5. Die Mietmaschinen mit einem Listenpreis von über € 5000,- sind versichert. Versicherung wir Kalendertäglich mit 8 % vom Tagesmietpreis berechnet. Maschinenbruchversicherung mit einer Selbstbeteiligung von € 1000,- je Schadensereignis; bei Diebstahl 15 % vom Neupreis; jedoch mindestens € 2000,- Selbstbeteiligung ist vom Mieter zu tragen.
  6. Wird die Mietsache bei Sandstrahlarbeiten eingesetzt, so ist der Mieter verpflichtet, die direkte oder indirekte Einwirkung von Strahlmittel auf das Gerät zu verhindern, dieses in genügender Entfernung vom bearbeiteten Objekt aufzustellen, die Windrichtung zu beachten und den Filter der Kompressoranlage täglich zu reinigen.
  7. Der Vermieter ist berechtigt, eine Mietvorauszahlung zu verlangen.
  8. Die Zahlung des Mietpreises erfolgt nach Rechnungsstellung. Mietrechnungen sind innerhalb 8 Tagen mit 2% Skonto oder 30 Tagen netto zu zahlen. Bei Zielüberschreitungen werden Verzugszinsen in Höhe von 3% über dem jeweiligen Bundesbankdiskontsatz berechnet.
  9. Der Vermieter ist berechtigt, das Gerät ohne Anrufung des Gerichts auf Kosten des Mieters, der den Zutritt zu dem Gerät und den Abtransport desselben zu ermöglichen hat, unter folgenden Verstößen abzuholen:
    • Wenn die bisher angefallene Miete die Vorauszahlung überschreitet und keine neue Zahlung geleistet wurde.
    • Wenn der Mieter mit der Zahlung eines fälligen Betrages länger als 14 Kalendertage nach schriftlicher Mahnung im Rückstand ist.
    • Wenn der Mieter einen Wechsel oder Scheck zu Protest gehen läßt.
    • Wenn der Mieter das Gerät überbeansprucht oder unsachgemäß behandelt. Der Mieter tritt in Höhe der vereinbarten Mietschuld seine Ansprüche gegenüber dem Bauherrn, bei dem die Geräte eingesetzt sind, an den Vermieter ab, soweit nicht der Mieter ein Abtretungsverbot anerkennen mußte.
  10. Wird die Mietsache beschlagnahmt oder gepfändet, so hat der Mieter dies dem Vermieter unverzüglich schriftlich oder unter Angabe der genauen Anschrift des pfändenden Gläubigers anzuzeigen.
  11. Für Schäden, die dem Mieter durch Ausfall des gemieteten Geräts entstehen, haftet der Vermieter nicht.
  12. Abweichende Vereinbarungen oder Ergänzungen des Mietvertrages bedürfen der Schriftform. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Frankfurt am Main.